Top 10 des Schachjahres 2011
1. Die Schachjugend Herborn
Bundesfinale im Schulschach in der WK III vom13.-16.Mai in Bad Homburg:
Hochdramatischer Verlauf, der beinahe mit einem sensationellen deutschen Meistertitel des Hainberggymnasiums geendet hätte, kompetente und immer ansprechbereite Turnierleitung, großartiges Rahmenprogramm für die Kinder, eine wunderbare Jugendherberge, Spielmöglichkeiten in vielfältigster Form, Großmeister zum anfassen und am Ende gab es noch eine Erinnerungs-DVD für alle Spieler und Betreuer mit vielen Bildern und Extras. BOOAH ! Vielen vielen Dank an die Schachjugend Herborn, und insbesondere an Simon Martin Claus, daß wir dabei sein durften. Das war SUPERSPITZE !
2. Der SC Papenburg
LJEM der U8 am 27.November in Rotenburg:
In der letzten Runde des Turnieres verlor Darja Rizo-Wellmann in Führung liegend ihre Partie. Der Papenburgerin Alexandra Wallat reichte also in der letzten Runde ein Remis zum Landesmeistertitel, dabei spielte sie pikanterweise gegen einen Papenburger Vereinskameraden, für den es um nichts mehr ging. Und Hand aufs Herz, wir wissen alle, was wohl ziemlich viele Vereine nun getan hätten...Aber nicht so die beiden Papenburger ! Sie spielten völlig unbeeindruckt ihre Partie zu Ende, und so konnte Darja doch noch ihren verdienten Lohn einheimsen. Der Fairplaypreis des Jahres 2011 geht an den SC Papenburg.
3. Volker Janssen
NSV-Versammlung am 17.September in Verden:
Volker Janssen, der auch Referent für Spitzensport im NSJ ist, heißt unser neuer Referent für Ausbildung im NSV. Wir finden das großartig und wünschen ihm alles Gute und viel Spaß bei seiner neuen Tätigkeit. Wir werden ihn jedenfalls nach Kräften unterstützen. Danke Volker.
4. Jugendeinsätze in der Kreisklasse bzw. Kreisliga
Die bisherige Saison in der Kreisliga/Kreisklasse 2011
Das Beispiel des KSV Rochade Göttingen macht Schule. Immer mehr Schachvereine des Bezirkes Südniedersachsen setzen in den unteren Spielklassen nun Kinder ein. Bad Harzburg IV, Hameln V, Oker in der Kreisklasse und Bad Salzdetfurth III und Bad Gandersheim in der Kreisliga sind Teams die aus Jugendlichen bzw. Kindern bestehen. Das ist der richtige Weg !
5. Darja Rizo-Wellmann
LJEM der U8 vom 26.-27.September in Rotenburg:
Seit 2009 fragen wir uns wann der KSV Rochade seinen ersten Landeseinzeltitel holt. Nun am 27.September war es soweit ! Darja Rizo-Wellman unser einst jüngstes Küken (im zarten Alter von 5 Jahren war sie bereits Mitglied beim KSV Rochade) hat es geschafft. Nach ihrem fulminanten Start am Samstag mit 4 aus 4 war sie am Ende vorne, und nachdem sie am 02.Oktober auch noch Bremer Stadtmeisterin ihrer Altersklasse geworden war, holte sie sich nun auch den niedersächsischen Landesmeistertitel der weiblichen U8. Der Vorstand applaudiert.
6. Jugendliga Niedersachsen
Die bisherige Jugendligasaison 2011/12
Wir sind froh, daß die Jugendlandesklassen wieder eingeführt worden sind. Dies war auf alle Fälle die richtige Entscheidung. Auch die Jugendliga Niedersachsen ist bislang toll gelaufen, nur ganz wenige Bretter blieben bisher frei. Unser Wunsch für die Zukunft wäre es, auch in den Jugendlandesklassen mit 6er-Teams zu spielen, denn es hat sich in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, daß eine Verkleinerung der Teams der Jugendarbeit eher schadet.
7. Entwicklung des KSV Rochade Göttingen
KSV Rochade Göttingen 2008-2012
Zur Zeit sind wir der zweitgrößte Verein des Bezirkes und der kinderreichste Schachverein Niedersachsens. Die durchschnittliche DWZ-Spielstärkeerhöhung der Rochadekinder beträgt 173 Punkte. Zwei Rochadekinder Julius Rosin und Nelo Oshionwu haben ihren Lehrer nun auch offiziell hinter sich gelassen. Die erste Mannschaft ist mit 8:0 Punkten Tabellenführer der Kreisliga und unsere Zweite mit 7:1 Punkten Tabellenführer der Kreisklasse West. Unsere U16 wurde Landesvizemeister, nur geschlagen vom amtierenden deutschen Meister Stader SV. Den ersten Landesmeistertitel im Einzel haben wir nun auch eingefahren und die Hainbergkinder landeten im Bundesfinale im Schulschach auf einem hervorragenden 4.Platz. Wir werden weiter hart arbeiten.....
8. Leinefelde-Worbis-Open
19.März in Leinfelde-Worbis:
Die Teilnahme an diesem Open lohnt sich wirklich. Ein tolles Turnier und diesmal gab es vom 1.Vorsitzenden des dort ansässigen Schachvereines einen tollen Extrapreis als Anerkennung für die gute Jugendarbeit des KSV Rochade Göttingen weit über die Landesgrenzen hinaus, so der 1.Vorsitzende. Danke.
9. Hainberggymnasium Göttingen
Göttingen 23.Dezember
Das Hainberggymnasium hat es geschafft. Die Schule im Friedländer Weg in Göttingen wurde aufgrund der besonderen Leistungen in Turnierorganisation, aufgrund erfolgreicher Teilnahmen an Schulschachturnieren, Unterrichtsgestaltung u.a. der Titel „Deutsche Schachschule“ verliehen. Welch eine besondere Ehre dies darstellt, sieht man daran, daß nur 20 Schulen in Deutschland, darunter u.a. auch neuerdings das Scharnhorstgymnasium in Hildesheim, diesen Titel tragen dürfen. Herzlichen Glückwunsch.
10. Weihnachfeier und D-Gruppenturnier
Göttingen 18.Dezember
Die D-Gruppe und unsere Weihnachtsfeier konnten wir dankenswerterweise diesmal bei der Familie Mimkes in Geismar stattfinden lassen. Alle waren sich einig: Ein äußerst gelungener Tag. Vielen Dank.
Flop 10 des Schachjahres 2011
1. Auf Wunsch des Bezirksjugendwartes Benjamin Löhnhardt wurde dieser Punkt gestrichen !
2. Unterstützung für bedürftige Kinder bei der BJEM
Anfrage zur BJEM 2011:
Auch in diesem Jahr hatten wir ein bedürftiges Kind dabei, das ohne finanzielle Unterstützung gar nicht an der BJEM in Hameln hätte teilnehmen können. Die Hilfe musste unser Verein ganz alleine selber tragen. Es gibt zwar keine rechtliche Verpflichtung für den Bezirk bei solchen Fällen helfend unter die Arme zu greifen, aber wir haben uns erkundigt, wie solche Fälle in den anderen Schachbezirken gehandhabt werden.....
3. Turnier-und Hausverbot des ESV
Göttingen 31.März:
Thomas Post, der sich bei der diesjährigen, einstmals offenen ESV-Meisterschaft anmelden wollte, um seinen Titel zu verteidigen, wird ohne Begründung abgewiesen. Auch auf weitere Nachfragen des 2.Vorsitzenden Leon Coy, von Martin Sokor und einer eingeschalteten Rechtsanwältin reagiert der Spartenleiter Schach Dr. Arnold Otten nicht. Wahrscheinlich wird auch die Einschaltung des DSB-Vorsitzenden und vieler anderer Schachfreunde nichts bringen, aber erfahrungsgemäß kommt bei solch schweren Unsportlichkeiten doch irgendwann die ganze Wahrheit ans Licht.....
4. Aufsteiger
Bezirksmannschaftssaison 2011/12
Der Vorstand des KSV Rochade Göttingen ist der Meinung, daß Mannschaften, die in eine Liga aufsteigen, wo es zwei Bretter mehr gibt, also z.B. von der Kreisklasse in die Kreisliga, oder von der Kreisliga in die Bezirksklasse und bei denen vor der Saison schon klar ist, daß ihre Mannschaft nie in voller Besetzung spielen kann, auch nicht aufsteigen dürfen. Wir fordern deshalb wirkungsvolle Maßnahmen, damit das in Zukunft unterbleibt. Deshalb 10.- Euro Strafe für eine Heimmannschaft pro freigelassenes Brett.
5. Mechanische Schachuhren
Saison 2011/12 und vorhergehende:
Die mechanischen Schachuhren halten bei fortlaufender Benutzung nicht mal ein Jahr, teilweise sind sie schon kaputt, wenn man sie auspackt. Die einzige Ausnahme sind noch die größeren Garde-Uhren, aber wenn man sich schon für Schachuhren in dieser Preisklasse entscheidet, dann sollte man lieber gleich elektronische Uhren kaufen, außerdem hört dann das blöde Uhrengeticke endlich auf.
6. Bezirkjugendeinzelmeisterschaften 2011
BJEM 2011 in Hameln vom 14-16.Oktober:
Das genaue Gegenteil des Turnieres von Bad Homburg (Siehe Top 1): Schlecht organisiert, eine Turnierleitung, die trotz mehrmaligen Hinweises kein Schiedsgericht wählen ließ, kein Rahmenprogramm für die Kinder, kein einziger Bezirksbetreuer vor Ort, nichtmal die JH wurde vom verantwortlichen TL (Benjamin Löhnhardt) gebucht, viel zu knappe Terminierung, die Ruhe im Turniersaal ging im Trommelwirbel unter und das Ende war eine Farce.
7. Die KSV-Vereinsmeisterschaft 2011
Das Turnier ist noch immer nicht zu Ende. Das Organisationschaos wird sich wohl noch eine Weile hinziehen und der Turnierleiter ist mit seinen Nerven am Ende. In diesem Jahr wollen wir das anders machen. Über die Modalitäten bestimmt der Jugendbeirat im Januar.
8. Verletzungspech
LJMM vom 01.-05.Mai in Verden:
So viel Pech wie der KSV Rochade diesmal in allen Altersklassen hatte, kann man gar nicht haben: Beim U16-Team fiel Jan schon vor Beginn aus gesundheitlichen Gründen aus, in der U14 fuhr Manuel bereits am zweiten Tag nach Hause, sein Auge wurde immer rötlicher, am Nachmittag erwischte es Alex mit einer Grippe, also spielte unsere U14 das Turnier mit nur 2 Leuten zu Ende, und in der der U12 überkam in der zweiten Nacht Michael großes Heimweh, auch er wurde abgeholt. Was wäre wohl passiert, wenn wir keine Ärztin dabeigehabt hätten, die noch einen weiteren U16-Spieler von uns medikamentös versorgen konnte und in der U12 noch einen Spieler fitspritzen musste ?
9. Zu wenig ?
IV.Göttinger Schulschacheinzelmeisterschaften am 30.Juni im HG:
Nur 73 teilnehmende Schachkinder sind zu wenig ! Wo sind die Kinder der Schach-AGs vom OHG, FKG und MPG ? Wir wünschen uns dieses Jahr mehr Beteiligung, vor allen Dingen von den Göttinger Gymnasien.
10. Das Bezirksschiedsgericht des Bezirkes Südniedersachsen
Am 25.Oktober hat der KSV Rochade fristgerecht Protest gegen die Wertung der BJEM 2011 eingelegt. Am Jahresende warten wir immer noch auf eine schriftliche Entscheidung mit Begründung ! Es ist ja nicht so, als ob man irgendwelche Fristen für die Anmeldung zur LJEM und so einhalten müßte......
Selbstverständlich entspricht die Liste der subjektiven Meinung des Vereinsvorstandes. TP

Die "Folterkammer"
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Die Geschehnisse beim letzten ESV-Turnier 2010:
-So.08.Mai 2010: Thomas Post und Ingram Braun trafen sich im Schachzimmer in der Unteren Karspüle 5, um ihre Partie aus der 5.Runde der offenen ESV-Meisterschaft zu spielen. Beide haben nur noch ca. 2 Minuten auf der Uhr, als Thomas Post die Dame von Ingram Braun schlägt, worauf dieser sofort die Uhr anhält und aufgibt. Nach etwa zwei weiteren Minuten fiel Ingram Braun ein, daß Thomas Post die Dame ja gar nicht schlagen konnte, worauf die Stellung aus dem Kopf noch einmal restauriert wurde. Bei der von Ingram Braun wieder hergestellten Stellung, konnte Thomas Post die Dame seines Gegenübers wirklich nicht schlagen. Thomas Post gab nach und beide einigten sich darauf diese Partie beim letzten Uhrenstand fortzusetzen. Diese Partie verlor Ingram Braun abermals.
Beide Spieler waren allein im Spielraum, aber nebenan befand sich eine lesende Mitbewohnerin, die laut eigenen Angaben durch die dünne Lehmwand: "Nur das Ticken und Drücken der Schachuhr gehört hat." Ingram Braun legte auch keinen Protest gegen die Wertung des Spieles ein.
-Do.03.Juni 2010: Zwei Schachfreunde sprechen Thomas Post beim Vereinsabend des ESV an und fragen ihn was denn los gewesen sei, denn Ingram Braun hätte sich über Thomas Post beschwert. Daraufhin schildert Thomas Post den Schachverhalt (siehe oben).
-Do.17.Juni 2010: Thomas Post gewinnt das ESV-Turnier vor Ingram Braun. Der Sieg wurde offiziell anerkannt.
-Do.24.Juni 2010: Die Schachabteilung des ESV-Rot-Weiß Göttingen hält ihre Jahreshauptversammlung ab. Es existiert ein Gedächtnisprotokoll des Schachfreundes Jürgen Gittel (ESV) dazu:

-Mo.28.Juni 2010 ca. 15.00 Uhr: Thomas Post erfährt beim BSW-Spieltag, daß der Vorstand der Schachsparte des ESV beschlossen hat, ihm einen Brief zu schreiben, mit der Bitte beim nächsten ESV-Turnier nicht mehr mitzuspielen. Es war von unflätigem Verhalten die Rede. Dieser Brief erschien bis heute (23.Mai 2011) nicht.
-Fr.24.September 2010 ca.16.30 Uhr: Der Schach-Spartenleiter des ESV Dr. Arnold Otten ruft bei Thomas Post an und teilt ihm mit, daß ALLE Mitglieder des ESV bei der letzten Jahreshauptversammlung beschlossen hätten, daß er weder an den Vereinsabenden noch beim nächsten Vereinsturnier erwünscht sei und gefälligst nicht mehr zu kommen hätte. Thomas Post bittet um eine schriftliche Begründung, diese wird ihm zugesagt, aber bis zum heutigen Tage (23.September 2011) erhielt er keine.
-September/Oktober 2010: Thomas Post telefoniert mit fast allen Teilnehmern des Turnieres, um zu erfahren, was er denn getan hätte, da er sogar in der Innenstadt von Schachspielern auf diesen Vorfall angesprochen worden ist: Von 29 Teilnehmern konnte er 24 telefonisch bzw. per Mail erreichen. Er fragte alle, ob sie mit ihm in den vergangenen ESV-Turnieren (es war Thomas 3. Teilnahme) und im abgeschlossenen Turnier Probleme gehabt hätten und ob er sich "unflätig" verhalten haben soll. Die Bilanz: 1 Spieler ( Turnierleiter Theo Zoll) hielt das Haus-und Turnierverbot gegen seine Person weiter aufrecht, ein weiterer Spieler (2.Spartenleiter Dr. Walter Hack) verweigerte jede Aussage, ein weiterer Spieler beschwerte sich bei Thomas Post, daß er manchmal die Uhr zu laut drücke. Alle anderen 21 Spieler sagten aus, daß sie mit Thomas Post weder in der Vergangenheit noch während des letzten Turnieres irgendwelche Probleme gehabt hätten.
-Oktober 2010: Auch der 2.Vorsitzende des KSV Rochade Göttingen Leon Coy klinkt sich ein und schreibt Hr. Dr. Arnold Otten einen Brief. Er erhält bis zum heutigen Tage (23.September 2011) keine Antwort.
-Dezember 2010: Thomas Post ruft den 1.Vorsitzenden des ESV an, auch um zu erfahren, was man ihm eigentlich vorwirft: Der 1.Vorsitzende des ESV-RW-Göttingen Marco Kräußlein antwortet ihm per Mail und Thomas Post antwortet ihm daraufhin:
Sehr geehrter Herr Post,
habe am Montagabend telefonischen Kontakt mit Herrn A.Otten gehabt.
Seine Erklärung zu Ihrem Anliegen teilte er mir wie folgt mit :
Es gab definitiv kein Turnier,-bzw. Hausverbot seitens Herrn Otten.
Einer Bitte, den Veranstaltungen des ESV Rot-Weiß Göttingen nicht mehr
teilzunehmen, wurde Ihnen bereits telefonisch mitgeteilt.
Die Schachabteilung hatte diese Bitte dem Abteilungsleiter vorgetragen,
der wiederum Sie benachrichtigt hatte.
Wir, der Vorstand des ESV, sieht somit keine Unregelmäßigkeit der
Schachabteilung bzw. des Abteilungsleiters.
Wir bitten Sie daher, die Bitte auf Nichterscheinen zu akzeptieren.
Mit freundlichen Grüßen
Marco Kräußlein
1.Vorsitzender
Sehr geehrter Herr Kräußlein,
vielen Dank, daß Sie sich dieser Angelegenheit angenommen haben. Für mich sind Sie als 1. Vorsitzender des Vereins ESV-Rot-Weiß Göttingen nach wie vor der Ansprechpartner.
Ihrer "Bitte" auf Nichterscheinen beim nächsten ESV-Turnier kann ich leider nicht entsprechen, da diese "Aufforderung", die wohl rein juristisch gesehen, gleichzusetzen ist mit einem Turnierausschluß und einem Hausverbot, das Hr. Dr. Otten übrigens telefonisch deutlich ausgesprochen hat, unbegründet bleibt und damit eine Schädigung meines Rufes vorliegt.
Zudem würde das Turnier seinen OPEN-Charakter verlieren.
Wir werden uns nun an die Öffentlichkeit wenden.
MFG
Thomas Post
1.Vorsitzender
KSV Rochade Göttingen
-Fr.21.Dezember 2010: Die Korrespondenz zwischen Post und Kräußlein geht weiter:
> Am 21.12.2010 11:17, schrieb Thomas Post:
> > Sehr geehrter Herr Kräußlein,
meine juristischen Rescherschen auch beim Justiziar des
Landessportbundes haben folgendes ergeben:
1. Ihre Bitte um Nichtteilnahme am nächsten offenen ESV-Schachturniers
> IST ein Haus-und Turnierverbot. (Nur sehr höflich formuliert).
> >
2. Sollte dieses Verbot unbegründet bestehenbleiben, würde dies ein
> Akt äußerster Unsportlichkeit bedeuten, daß u.a. zur Folge haben könnte,
> daß der Gesamtverein ESV-Rot-Weiß Göttingen seine Gemeinnützigkeit,
> seine Spendenfähigkeit und damit seine Mitgliedschaft im Landessportbund
> verliert.
Ich fordere Sie Sie deshalb zum wiederholten Male auf, diese
> Strafmaßnahme zu begründen. Als letzte Frist setze ich Ihnen den 05. Januar 2011.
> >
> > MFG
> > Thomas Post
> > 1.Vorsitzender KSV Rochade Göttingen
> Sehr geehrter Herr Post,
> wir sind ein Breitensportverein, und ich, als Vorsitzender, habe Ihnen
> niemals eine Nichtteilnahme ausgesprochen. Ich war lediglich der
> Übermittler.
> Ich bitte Sie höflichst, mir keinerlei Mails bezüglich Ihrer
> Diskrepanzen mit unserer Schachabteilung zu senden.
> Wie schon gesagt, sind wir ein Breitensportverein und ich kann und werde
> mich in solche Ungereimtheiten nicht einmischen. Dafür haben wir unsere
> Abteilungsleiter.
>
> Mit freundlichen Grüßen
> Marco Kräußlein
-Januar 2011: Thomas Post startet einen letzten Versuch den Konflikt friedlich beizulegen und bittet Hr. Kräußlein in einem runden Tischgespräch alle Zwistigkeiten aus der Welt zu schaffen. Er erhält bis heute (23.September 2011) keine Antwort.
-07.März 2011: Thomas Post beauftragt eine Rechtsanwältin mit diesem Fall. Sie schreibt auch einen Brief:
Göttingen, den 07.03.2011
Betreff: Ausschluss Thomas Post vom Schachturnier 2011
Sehr geehrter Herr Kräußlein,
hiermit zeigen wir die Vertretung von Herrn Thomas Post an. Anlass unserer Beauftragung ist der folgende Sachverhalt:
Herr Post hat – wie Ihnen sicherlich bekannt ist – am 11. Offenen Vereinsturnier der Schachabteilung des ESV-Rot-Weiß Göttingen teilgenommen. Er hat dort ersten Platz belegt. Dies ist offensichtlich unstreitig, denn die Rangliste ist entsprechend in der veröffentlichten Fortschrittstabelle des Vereins (abrufbar z.B. über die Internetseite des Vereins) angegeben.
Im Nachgang zu diesem Turnier erhielt Hr. Post vom Spartenleiter Dr. Arnold Otten am Freitag den 29.Oktober 2010 einen Anruf, in dem Dr. Arnold Otten Herrn Post für das Turnier 2011 Hausverbot erteilte und er ihm mitteilte, dass angeblich alle Mitglieder des ESV Rot-Weiß Göttingen diesem Ausschluss bei der letzten Jahreshauptversammlung zugestimmt hätten. Eine nachvollziehbare Begründung erhielt Herr Post bei diesem Anruf nicht. Zu diesem Vorfall liegt uns ein Gedächtnisprotokoll eines Vereinsmitgliedes über die Jahreshauptversammlung 2010 vor, aus dem sich ergibt, dass über den nicht anwesenden Herrn Post geredet wurde und beschlossen wurde, ihn „zu bitten“, beim nächsten Offenen Vereinsturnier nicht mitzuspielen. Dementsprechend erhielt Herr Post die schriftliche geäußerte „Bitte“ des Vereins, an dem nächsten Offenen Vereinsturnier nicht teilzunehmen. Eine Begründung dieser „Bitte“ hat Herr Post bis zum heutigen Tage trotz mehrfacher Nachfragen nicht erhalten.
Die geschilderten Vorfälle verletzen Rechte von Herrn Post: Ganz offensichtlich hat Herr Post sich stets regelgerecht verhalten, denn das Ergebnis, in dem Herr Post die Rangliste nach dem 10. Offenen Vereinsturnier anführt, ist vom ESV Rot-Weiß Göttingen anerkannt und veröffentlicht. Ein Protest gegen das Ergebnis hätte nach den geltenden Regeln unter Beteiligung von Herrn Post geführt werden müssen. Eine Diskussion über Herrn Post persönlich oder als Schachgegner ohne dessen Teilnahme und Möglichkeit zur Rechtfertigung verbietet sich. Ebenso verfehlt ist die unbegründete, rechtlich völlig unbeachtliche so genannte Bitte, dem nächsten Offenen Vereinsturnier fernzubleiben. Nicht umsonst existiert bei Regelverstößen ein formelles Verfahren, das als letztes Mittel die Möglichkeit eines Ausschlusses vom Turnier vorsieht. Herrn Post durch eine nicht förmliche Äußerung einer „Bitte“, vom Turnier fernzubleiben, außerhalb der zur Verfügung stehenden Turnierregeln und ohne jede Begründung ein zu beanstandendes Verhalten zu unterstellen, spricht für sich. Insgesamt ist das Verhalten gegenüber Herrn Post rufschädigend.
Wir haben Sie daher aufzufordern:
schriftlich mit Zugang bei der Unterzeichnerin bis zum 22.03.2011 die als Bitte oder in anderer Form geäußerten Ausschlüsse des Herrn Post vom Vereinsturnier 2011 zurückzunehmen,
Herrn Post die Möglichkeit zu verschaffen, in der nächsten Jahreshauptversammlung zu den in der letzten Jahreshauptversammlung diskutierten Vorfällen Stellung zu nehmen (Gegendarstellungsanspruch). Zu diesem Zweck ist Herr Post mit der Einladung an die Mitglieder des Vereins zu der nächsten Jahreshauptversammlung einzuladen.
Wir machen schließlich darauf aufmerksam, dass Herrn Post nicht an einer Auseinandersetzung sondern im Gegenteil an einer sportlichen Klärung der aufgetretenen Vorfälle gelegen ist. Da sämtliche privaten Versuche von Herrn Post, sich zu den Vorfällen auszutauschen, ergebnislos verliefen, war anwaltliche Hilfe erforderlich. Die Geltendmachung des Anspruches auf Erstattung von Anwaltskosten behält sich Herr Post ausdrücklich vor.
Eine Antwort erhält Sie bis heute (23.September 2011) nicht.
-März 2011: Das ESV-Turnier nennt sich nun nicht mehr offenes Turnier, sondern ESV-Turnier mit Gästen.:Auszug aus dem Internet:

Schachabteilung
ESV - Vereinsturnier 2011
vom 31. März bis 30. Juni 2011
Gäste bitte bis zum 30. März
anmelden (mit Angabe der aktuellen DWZ-Zahl)!
Turnierleitung: Arnold Otten
aotten@t-online.de Tel.: 05509 - 2836
Anmeldung / Auslosung: Theo Zoll
t.b.zoll@web.de Tel.: 0551 - 36615
-31.März: Thomas Post erscheint beim Anpfiff des ESV-Turnieres 2011 und wird am Spielort abgewiesen. Der Spartenleiter Dr. Arnold Otten weist ihn ab mit folgenden Worten: "Daß du bei diesem Turnier nicht mehr teilnimmst, ist ja wohl klar. Das ist alles genügend kommuniziert worden." Bis dato (23.Sptember 2011) weiß Thomas Post also nicht einmal was ihm überhaupt vorgeworfen wird.
Mai 2011: Auch auf briefliche Nachfragen von Bezirksvorstandsmitgliedern, antwortet Dr. Arnold Otten nicht, deshalb informiert der KSV Rochade Göttingen nun den deutschen Schachbund.....
August 2011: Bislang haben sich über 2000 Schachspielerinnen und Spieler aus der ganzen Bundesrepublik sich mit Thomas Post solidarisch erklärt.
TOPS & FLOPS des Schachjahres 2010
Die 10 Tops
Top 1. Die Bezirksjugendeinzelmeisterschaften in Hamel vom 14.-17.10. Der KSV Rochade Göttingen bringt nicht nur 5 Qualifizierte für die Landesmeisterschaften durch, sondern stellte mit 28 teilnehmenden Jugendlichen ca. 60% des Teilnehmerfeldes. Das ist kein Bezirksrekord, das ist auch kein Landesrekord, nein, das ist Rekord in der Bundesrepublik Deutschland !!
Top 2. Die Bezirksjugendmannschaftsmeisterschaften am 12.03. in Wolfenbüttel. Ein Triumphzug unseres Vereines. Die U14 gewinnt das Turnier vor der U16 aus Schöningen. Und auch unsere U10, unsere U12 (knapp vor Goslar), und unsere U16 qualifizierten sich als Bezirksmannschaftsmeister für die Landesmannschaftsmeisterschaften !
Top 3. Die Schulleitung des Hainberggymnasiums in Göttingen. Immer ein offenes Ohr, immer hilfsbereit und sie unterstützen das Schulschach und die Rochadekinder mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln. Ganz große Klasse ! Danke !
Top 4. Julius Rosin ! Am 30.Oktober 2010 passierte es zum ersten Male in unserem Verein. Julius besiegt im Viertelfinale unserer Vereinsmeisterschaft mit einer positionellen Glanzleistung seinen Lehrer Thomas Post, der in dieser Partie keine Sonne sah. Diesen Lorbeerkranz kann ihm nun niemand mehr wegnehmen !
Top 5. Am 17.Juni gibt es beim offenen ESV-Turnier eine faustdicke Überraschung. Nicht der favorisierte Ingram Braun, oder Gerd Nolte, sondern Thomas Post gewinnt hochverdient und ungeschlagen (6 aus7) und mit einer ELO-Leistung von über 2150 (!!) den Titel.
Top 6. Florian Fischer ! Am 16.05. rettete der 15 jährige Florian die Tasche eines Mannschaftkameraden, den dieser am Bahnhof vergaß. Außerdem fiel er durch Mannschaftsdienlichkeit und großer sozialer Reife auf.
Top 7. Das Kadertraining unseres Vereines wird in der nächsten Saison weiter ausgebaut. Mittllerweile trainieren 7 verschiedene Gruppen an unterschiedlichen Terminen für die Meisterschaften und die Kinder werden immer besser......
Top 8. Jens Vinnen ! Als Mannschaftsführer der 2.Mannschaft unterstützt er schon das Kinderschach. Vor kurzem erklärte er allerdings, daß er bei Heimspielen lieber zu Gunsten der Kinder zurückstehen möchte, damit mehr Heranwachsene Spielpraxis bekommen. Wir wollen noch mehr von solchen Eltern !
Top 9. Die Kreisligasaison 2009/2010. Hatten doch fast alle die Kids als Abstiegskandidaten Nr.1 auf der Rechnung. Am Ende landete unsere 1. hauptsächlich bestehend aus Jugendlichen, mit 9:9 Mannschaftspunkten fast sorgenfrei im Mittelfeld der Tabelle !
Top 10. Günter Bielefeld ! Der 85 jährige Leiter der BSW-Schachgruppe ist nicht nur als Gentleman bekannt, sondern ihm haben wir es zu verdanken, daß wir im BSW eine neue schachspielende Heimat gefunden haben. Günter bitte werde 200 Jahre alt.
Die 10 Flops
Flop 1. Die Jugendarbeit im Bezirk III. Die Teilnehmerzahlen bei Jugendturnieren ist seit Jahren rückläufig und die Bilanz bei Landesmeisterschaften zumeist katastrophal. Die meisten Vereine in diesem Bezirk finden keine qualifizierten Leute mehr, die sich um die Kinder kümmern, oder haben schlichtweg kein Interesse. Im Schulschach sieht die Bilanz noch schlimmer aus.
Flop 2. Am 06.08. erhält Thomas Post einen Anruf vom Spartenleiter des ESV-Rot-Weiß Göttingen Dr. Arnold Otten, der Thomas Post telefonisch mitteilt, daß ALLE ESV-Mitglieder dafür waren, daß er die Räumlichkeiten des Vereines nicht mehr betreten darf und auch beim nächsten "offenen" ESV-Turnier nicht mehr erwünscht ist. Eine schriftliche Begründung wird ihm von Dr. A. Otten zugesagt, doch diese Begründung erscheint nie. Auch auf weitere Nachfragen u.a. vom 2.Vorsitzenden reagiert Dr. Arnold Otten nicht. Gegen Thomas Post wird also ein Haus- und Turnierverbot verhängt, ohne daß er angehört wurde, und ohne daß er weiß, was er eigentlich getan hat. Weitere Nachforschungen ergaben, daß es keinen Jahreshauptversammlungsbeschluß des ESV zu diesem Thema gab, und daß es nur 5 Leute waren, die diesem Ausschluß zugestimmt haben. Die weit überwiegende Mehrheit hat mit Thomas Post keinerlei Probleme. Unserer Rat an die anderen ESV-Mitglieder: Wählt solche Schachfeinde beim nächsten Male ab !
Flop 3. Die Abschaffung der Jugendlandesklassen ! Eine der schlimmsten Fehlentscheidungen der NSJ der letzten Jahre. Warum wird eine Jugendliga, die allen Kindern so viel Spaß gemacht hat, einfach zu Grabe getragen ?? Die neugeschaffene Jugendbezirksliga ist dafür kein Ersatz !
Flop 4. Schulschachbezirksfinale in Hann.-Münden am 17.02. Ein Zehnjähriger wird vom Schiedsrichter, der zugleich auch noch Turnierleiter, Organisator und Betreuer der gastgebenen siegreichen Mannschaft war, und der zudem nicht über eine ausreichende Schiedsrichter-Qualifikation verfügte, (so stellte er sich in einer Zeitnotschlacht so hin, daß er die Uhr gar nicht einsehen konnte) in einer entscheidenen Partie genullt, weil sein Betreuer, der drei Meter entfernt stand, ihm einen Hinweis gegeben haben soll. Dies ist ein Novum in der Geschichte des niedersächsischen Schulschaches. Muß man Kinder wirklich soo hart bestrafen ?
Flop 5. Der Stadtsportbund Göttingen: Leider fördert der Stadtsportbund nur reiche Vereine. Bei uns ist der Vereinsbeitrag zu gering ! (Es wird erst gefördert bei Monatsbeiträgen von 5.- Euro pro jugendlichem Mitglied).
Flop 6. Abwerbeversuche: Wir erleben es immer wieder, daß die anderen Vereine unsere Kinder versuchen abzuwerben, und zwar OHNE die Eltern zu informieren. Dies ist nicht nur ein Akt größter sportlicher Unfairneß, sondern auch rechtswidrig ! Wie wäre es mit eigener Jugendarbeit.....
Flop 7. Der Vorstand des Bezirkes III. Seit August 2008 besteht jetzt unser Verein, doch mit Ausnahme von Martin Sokor, Holger Buck und Ralf Seehawer hat der Bezirksvorstand bislang keinen Zugang zu unserem Verein finden können.
Flop 8. Benjamin Löhnhardt der Bezirksjugendwart: Wer die Ausrichtung einer Bezirksjugendeinzelmeisterschaft an Tempo Göttingen vergibt, wer in einer Schachzeitschrift den Werdegang des SW Northeim in die Bundesliga lobt und den KSV Rochade Göttingen mit keiner Silbe erwähnt, wer die Kinder anderer Vereine bevorzugt behandelt, wer den Vereinsvorsitzenden vor den Ohren der Kinder beleidigt, und wer bei großen Jugendturnieren durch ständige Abwesenheit glänzt, kann für uns nicht der Ansprechpartner bei Jugendangelegenheiten sein.
Flop 9. Der Jugenbeirat des KSV Rochade Göttingen: Ihr seid das wichtigste Gremium unserers Schachvereines. Bitte macht eure Arbeit......
Flop 10. C-Gruppe am 07.11. Insgesamt werden die Gruppenturniere gut angenommen, aber an diesem Tage machten Irene und Eric den Sieger unter sich aus. An alle Rochade-Mitglieder: Nehmt die Turniere an, die euch geboten werden, ansonsten wird es laaaaaangweilig !
Besonderes
Brief von Thomas Post an den damaligen NSJ-Vorsitzenden Jan Salzmann vom 20.10.2008
Sehr geehrter Herr Salzmann,
bevor ich mit meiner Berichterstattung in diesem Brief beginne, möchte ich mich kurz bei Ihnen vorstellen: Mein Name ist Thomas Post, ich bin 39 Jahre alt und spiele seit meinem sechsten Lebensjahr Schach. Seit über 20 Jahren unterrichte ich Kinder im Schachspiel. Von 1987-1990 war ich Jugendwart Beim SK Königsspringer Emden, von 1990 bis 92 Unterbezirksjugendwart von Ostfriesland und von 92 bis 94 war ich im NSJ-Vorstand tätig. Aufgrund beruflicher Überlastung konnte ich danach nur noch Ämter auf Vereinsebene annehmen. So war ich von 2003 bis 2005 2.Vorsitzender des SK Plesse Bovenden und ich leitete ein Jahr lang eine Schachgruppe in Göttingen.
Seit etwas über einem Jahr bin ich an mehreren Göttinger Schulen als Schach-AG-Leiter tätig. Diese AGs werden mit Begeisterung von den Kindern angenommen. So hat z.B. die Fußball-AG auf dem Hainberg-Gymnasium weniger Teilnehmer als die zeitgleich stattfindende Schach-AG !! Mit dem Theodor-Heuss-Gymnasium wurden wir in der WK IV Kreis- und Bezirksmeister und waren im Landesfinale in Bückeburg. Das Kreisfinale fand in Göttingen mit 126 und die Göttinger Schulschacheinzelmeisterschaften mit 86 teilnehmenden Kindern statt. Beide Turniere waren große Erfolge. Auch in diesem Jahr wird das THG mit 7 (!) und das Hainberg-Gymnasium mit 4 Mannschaften an den Schulschachmeisterschaften teilnehmen. Weitere Mannschaften aus anderen Schulen werden noch folgen.
Auf vielfachen Wunsch der Kinder und einiger Eltern habe ich mit sechs anderen Schachspielern im August 2008 den -Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen- ins Leben gerufen, da der ESV-Göttingen im Westteil der Stadt für 10-12 jährige Kinder zu weit entfernt ist und meinem Aufnahmegesuch bei Tempo Göttingen nicht stattgegeben wurde. Wir sind jetzt schon der mitgliederstärkste Verein in Göttingen ! Außerdem haben wir einen Vereinsnachmittag und drei mal die Woche gibt es für die Kinder Kadertraining. Zudem spielt eine Erwachsenenmannschaft in der Kreisklasse, die den Kindern nächstes Jahr den Weg in die Kreisliga ebnen soll. Im nächsten Jahr ist eine Fusion mit dem befreundeten Verein SK Plesse Bovenden geplant und wir wollen eine Spielgemeinschaft im Jugendbereich mit ESV-Göttingen bilden.
Wir alle haben uns natürlich auf die Bezirksjugendeinzelmeisterschaften gefreut, zumal diese auch noch in Göttingen stattfanden.
Im letzten Jahr fand die Bezirksmeisterschaft der Jugendlichen in Northeim statt und das Turnier verlief ohne nennenswerte Zwischenfälle in einer freundschaftlichen Atmosphäre. Von den Ereignissen der diesjährigen Bezirksjugendeinzelmeisterschaften 2008 bei der ich von der ersten bis zur letzten Minute anwesend war, möchte ich nun berichten:
Im Vorfeld: Wir hatten kein Mandat von der Bezirksmitgliederversammlung (weil es uns als Verein da noch gar nicht gab), deshalb hatten wir auch kein Anrecht darauf die Bezirksjugendeinzelmeisterschaften auszurichten. Ein bißchen Hoffnung gemacht haben wir uns natürlich trotzdem und darum war ich ein wenig enttäuscht, als der Bezirksjugendwart Benjamin Löhnhardt mir im September telefonisch mitteilte, daß der Bezirk diese Meisterschaften selber ausrichten würde. Mit großem Erstaunen fand ich im Internet einen Tag nach Beendigung des Turniers folgenden Bericht (Anlage A: tempo-goettingen.de/Berichte/2008-10-08.html). Auch mein Hilfsangebot bei der Organisation mitzuhelfen, wurde nicht erwiedert.
Das Turnier: Die Bezirksjugendeinzelmeisterschaften fanden auch schließlich vom 10.-14.Oktober in der Jugendherberge in Göttingen statt. Die Teilnehmerzahl betrug 68. Der Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen stellte 21 Teilnehmer, Tempo Göttingen eine Teilnehmerin.
Das Turnier begann mit einer dreiviertel-Stunde Verspätung. Der verantwortliche Turnierleiter Benjamin Löhnhardt war zum Startzeitpunkt nicht zugegen und war auch während des gesamten Turniers nur sporadisch anwesend. Wer ihn nun als Turnierleiter vertreten hat, kann ich nicht mit Sicherheit sagen, da diese Personen sich nie vorgestellt haben. Selbst einigen Kindern war auch am dritten Turniertage noch nicht klar, wer eigentlich das Geschehen leitete, so daß sie dann auf mich zurückgreifen wollten.
In der ersten Etage ist der Turnierraum für die U10 und die U14 hergerichtet worden und unten im Keller befand sich der Turnierraum der U12 und der zusammengelegten U16/U18. Im „Discoraum“davor waren Schachbretter aufgebaut, dieser Raum sollte wohl als Analyseraum dienen. Mehrmals wollte ich diesen Raum benutzen, aber mir wurde schnell klar, daß sämtliche Tische ständig besetzt waren, also blieb uns nichts anderes übrig als unsere Analysiertätigkeiten auf einer ungemütlichen Bank auszuüben, oder gar nach draußen zu verlagern. Jeden Tag waren auch Bundesligaspieler von Tempo Göttingen zugegen. Diese haben oft mit den Kindern gespielt, aber kein einziges Mal sah ich wie sich einer der Spieler mit einem Spieler vom Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen beschäftigt hat....
Im Gegensatz zur letzten BZJEM in Northeim gab es diesmal keine Namensschilder für die Kinder, obwohl ich wiederholt darauf hingewiesen habe. Die Figurensätze waren anfangs weitgehend geordnet, doch spätestens ab der 3.Runde mussten die Kinder an Brettern spielen, bei denen z.B. der gegnerische Turm doppelt so groß war. (siehe Anlage B: Fotos von den Spielbrettern.)
Auch die Partieformulare in der letzten Runde ließen zu wünschen übrig. So mußte Viktoria Borissova (Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen) sich auf Kosten ihrer Bedenkzeit in der letzten Runde ein Formular malen. (siehe Anlage C: Partieformular von Viktoria Borissova).
In der U14 wurde die 5.Runde falsch ausgelost, fälschlicherweise wurde Julius Rosin (Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen) ein Punkt aberkannt. Glücklicherweise bemerkte ich dies und es konnte nochmal ausgelost werden.
In der U12 wurde in der 6.Runde Jonathan Heutelbeck (Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen) ein voller Punkt aberkannt, (angeblich soll Jonathan eine Falscheintragung auf dem Ergebniszettel gemacht haben, der Junge kann sich aber daran nicht erinnern und ich habe trotz Suchens und Nachfragens diesen Ergebniszettel nie gesehen.) so daß die letzte Runde völlig falsch ausgelost wurde. (siehe Anlage D: Turniertabelle, man muss einfach mal die Runden nachspielen, dann sieht man, daß die letzte Runde so gar nicht hätte ausgelost werden können).
Weiterhin wurde Christian Hartogh (Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen) am Ende ein halber Punkt aberkannt, so daß er am Schluß nur 7. in der Siegerehrung war. Dies wurde nachträglich korrigiert.
Man sieht an den Abschlusstabellen, daß mit Julius, Viktoria, Christian und Jonathan die besten Kinder von uns benachteiligt wurden.
Auch in der U10 soll es bei der Auslosung drunter und drüber gegangen sein.
Von einer Pressemitteilung habe ich im Gegensatz zu 2007, wo die örtliche Zeitung einen tollen Bericht über das Turnier schrieb, bislang nichts gesehen.
Ein Teilnehmer Nelo Oshionwu (Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen)wurde von einem Betreuer, der die ganze Zeit anwesend war, (seine eigentliche Funktion und sein Name sind mir nicht bekannt) angeschrien.
Ich selber wurde, als ich mich mit Nelo über die Turniertabelle, die an der Tür zum Turnierraum angebracht war, unterhielt, ebenfalls von dieser Person auf aggressive Weise angeschrien.
Das Turnierende: Viele Partieformulare wurden einbehalten und den Kindern bislang nicht zurückgegeben.
Die Abschlusstabellen wurden am Ende nicht ausgehängt, man vertröstete uns auf einen späteren Zeitpunkt.
Ohne Wissen der einheimischen Göttinger Spieler wurde die Preisverleihung um eine halbe Stunde vorgezogen. Dies führte dazu, daß viele Kinder vom Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen ihre Preise erst nach der Siegerehrung ausgehändigt bekamen.
Die Siegerehrung selber fand in einem viel zu kleinem Raum statt, in dem man den TL kaum noch hören konnte.
Von der Qualität der Urkunden möge sich der NSJ selber ein Urteil bilden. (siehe Anlage E: Urkunde von Viktoria Borissova, sie selber möchte die Urkunde nicht zurückhaben.)
Während der Preisverleihung fiel nicht nur mir, sondern auch der Mutter von Christian Hartogh auf, daß der Schachverein -Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen- nicht mit vollem Namen und abschätzig genannt wurde. Stattdessen wurde wiederholt auf die Internetseite vom Bezirksjugendschach und auf das Kadertraining des Bezirkes verwiesen.
Fazit: Wir haben bereits beschlossen, daß wir als Verein aus Rücksicht vor den Gewinnern und qualifizierten Kindern keinen Protest gegen die Wertung der BZJEM erheben werden. Aber es bleiben Fragen offen. Was z. B. kann ein neu gegründeter Verein tun, der bisher so behandelt worden ist ? Und wie kann ich in Zukunft die Kinder vor solchen "Betreuern" uns solchen "Unparteiischen" schützen ?
Ich rufe alle Vereine des Bezirkes, den NSJ und die Eltern der Kinder auf um Lösungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Mit freundlichen Grüßen
Thomas Post
1.Vorsitzender -Kinder und Jugendschachverein Rochade Göttingen- e.V.